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Terézia Mora: Muna oder die Hälfte des Lebens

Institut Pierre Werner (IPW)

Détails de l'événement

"Ich weiß, was du willst", sagte er. "Du bekommst es nicht." - Der neue große Roman der Georg-Büchner-Preisträgerin und Gewinnerin des Deutschen Buchpreises. Muna liebt Magnus. Ob und wen Magnus liebt, ist schwer zu sagen. Was geschieht mit einem Leben, das man in Abhängigkeit von einem anderen führt? Muna steht vor dem Abitur, als sie Magnus kennenlernt, Französischlehrer und Fotograf. Mit ihm verbringt sie eine Nacht. Mit dem Mauerfall verschwindet er. Erst sieben Jahre später begegnen sich die beiden wieder und werden ein Paar. Muna glaubt, in der Beziehung zu Magnus ihr Zuhause gefunden zu haben. Doch schon auf der ersten gemeinsamen Reise treten Risse in der Beziehung auf. Im Laufe der Jahre nehmen Kälte, Unberechenbarkeit und Gewalt immer nur zu. Doch Muna ist nicht gewillt aufzugeben.

Ich finde, das ist ein ganz glänzendes Buch. Es ist eines der besten, das sie geschrieben hat.

Daniela Strigl / SRF 1 Literaturclub

Wie ein vielfach geschliffener Kristall, der das Licht je nach Einfallswinkel unterschiedlich bricht, bietet Moras Roman keine Einsichten, sondern nur ständig wechselnde, schillernde Reflexe wie unberechenbare Lichtbrechungen.

Ijoma Mangold / Die Zeit

Wer diesen Roman liest, wird ihn nicht mehr los, wird sie nicht mehr los: die Ich-Erzählerin Muna.

Natascha Freundel / rbb Kultur (05. September 2023)
Organisation

Institut Pierre Werner (IPW)

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Biographie

Terézia Mora (* 5. Februar 1971 in Sopron, Ungarn) ist eine ungarische Schriftstellerin, Drehbuchautorin und Übersetzerin von Werken aus dem Ungarischen ins Deutsche.
Sie verließ Ungarn und wanderte kurz nach dem Fall des Eisernen Vorhangs nach Deutschland, Berlin, aus. Die Autorin wurde 1999 mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis, 2007 mit dem Franz-Nabl-Preis, 2010 mit dem Adalbert-von-Chamisso-Preis, 2013 mit dem Deutschen Buchpreis und 2018 mit dem Georg-Büchner-Preis ausgezeichnet. Sie wurde 2008 zum Mitglied der Akademie der Künste in Berlin gewählt.

Samuel Hamen lebt und arbeitet als freier Autor und Literaturkritiker (u. a. Deutschlandfunk, Zeit Online) in Heidelberg und Diekirch. Für sein literarisches Schaffen wurde er mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Luxemburger Buchpreis und einem Stipendium der Roger-Willemsen-Stiftung. Zuletzt erschien sein Roman Wie die Fliegen bei diaphanes, Zürich.