Christian Kracht liest Imperium

Autoren im Gespräch

Christian Kracht ist, wie Volker Weidermann (FAZ) schreibt, der wohl komplizierteste Ironiker der deutschen Gegenwartsliteratur und zudem einer der wichtigsten Intellektuellen der Gegenwart. Das lässt sich auch an seinem urkomischen und zugleich urtraurigen Roman Imperium aus dem Frühjahr 2012 ablesen: Kracht wählt darin das Leben des fränkischen Weltverbesserers August Engelhardt, der um 1900 in die Südsee reiste und an der dortigen Peripherie des deutschen Kolonialimperiums eine Kolonie von Kokosnussanbetern gründete, zum Vorbild für eine ebenso unterhaltsame wie komplexe Tour de Force durch die Geschichte des 20. Jahrhunderts.

Einleitung: Claude D. Conter

Organisiert vom IPW in Zusammenarbeit mit der Universität des Saarlandes und mit dem CCRN.