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Deutschland und Frankreich - Motor der Integration oder Schreckbild einer Hegemonie?

Diskussion mit Daniel Cohn-Bendit, Charles Goerens, Anna-Lena Högenauer, Claus Leggewie und Edouard Simon

DE: Trotz der Bemühungen die Pandemie auf europäischer Ebene lösen zu wollen, weckt der Kampf gegen das Virus alte Reflexe: nationale Abschottung. Der Rückfall in nationale Alleingänge stärkt nicht das europäische Selbstbewusstsein. Vielmehr deckt die Covid-19-Krise die Schwächen der europäischen Konstruktion auf. Die Europäische Union steckt in einer tiefen Sinnkrise. Es braucht neue Konzepte wie eine deutsch-französische Föderation. Das schlagen auf jeden Fall der frühere Europaabgeordnete Daniel Cohn-Bendit und der Gießener Politikwissenschaftler Claus Leggewie vor.

Wie beurteilen EU-Politiker und Politikwissenschaftler aus Frankreich, Deutschland und Luxemburg diesen Vorstoss? Wie genau sehen die dringend benötigten Impulse aus? Es diskutieren der Grünen-Politiker Daniel Cohn-Bendit, der luxemburgische Europaabgeordnete Charles Goerens, die Politikwissenschaftlerin Anna-Lena Högenauer von der  Universität Luxemburg, Claus Leggewie, Ludwig Börne-Professor an der Universität Gießen und Edouard Simon vom Institut de Relations Internationales et Stratégiques (IRIS).

Organisiert vom Institut Pierre Werner in Kooperation mit dem Verbindungsbüro des EU-Parlaments in Luxemburg mit unterstützung von neimënster