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05.10.2022
19:00
encounter | conference / debate
Institut Pierre Werner (IPW)

Nicola Gess: Half-Truths. On the Manipulation of Reality - Moderation: Georg Mein

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Whether fake news, conspiracy theories or populist propaganda: they all cannot do without half-truths and their manipulation of reality. In her book “Halbwahrheiten” (Matthes & Seitz), Prof. Dr. Nicola Gess formulates a theory of half-truth as a narrative small form that does not function according to the binary code true/false, but credible/incredible. Using the example of the fallen journalist Claas Relotius, the conspiracy theorist Ken Jebsen and the literary figure Uwe Tellkamp, she examines how a rhetoric of half-truths works and why it can be better countered with a “fiction check” than with a “fact check”.

  • Free admission

Institut Pierre Werner (IPW)

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Prof. Dr. Nicola Gess ist Professorin für Neuere deutsche und Allgemeine Literaturwissenschaft an der Universität Basel. Nach einem Studium der Literaturwissenschaft, Musikwissenschaft und Querflöte in Hamburg, Princeton (USA) und Berlin forschte sie an der Humboldt-Universität zu Berlin, der Universität Regensburg und der Freien Universität Berlin und folgte 2010 einem Ruf an die Universität Basel (CH). Prof. Dr. Nicola Gess ist Leiterin des vom Schweizer Nationalfonds geförderten Forschungsprojekts „Halbwahrheiten. Wahrheit, Fiktion und Konspiration im ‚postfaktischen Zeitalter‘“ und Co-Leiterin der ebenfalls vom Nationalfonds geförderten Sinergia-Forschergruppe „The Power of Wonder“. 2021 erschien von ihr bei Matthes & Seitz „Halbwahrheiten. Zur Manipulation von Wirklichkeit.“

Prof. Dr. Georg Mein ist Dekan und Professor für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Luxemburg.

Pressestimmen:

„Die ›Halbwahrheiten‹ demonstrieren, wozu eine im Wettbewerb der Disziplinen manchmal für obsolet erklärte Literaturwissenschaft in diesen politisch aufgeheizten Zeiten in der Lage ist.“

Gregor Dotzauer, Der Tagesspiegel

„Selten lud eine literaturwissenschaftliche Begriffsklärung so zur Selbstprüfung ein.“

Gustav Seibt, Süddeutsche Zeitung

„Die Germanistin legt damit ein provokantes Buch vor, das zurecht mit viel Aufmerksamkeit bedacht wurde. Gerade wegen der vielen Fragen, die es aufzuwerfen vermag, sei ihm ein breites Publikum gewünscht.“

Stephan Renker, ProZukunft

„Gess’ anregendes Buch zeigt einleuchtend, wie wichtig es ist, ein kritisches Gespür für erzählerische Strategien und Darstellungsabsichten zu entwickeln. Nur so ist zu verhindern, dass in faktualen Kontexten die Fiktion unhinterfragt bleibt.“

Max Graff, Luxemburger Tageblatt

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Biographie

Prof. Dr. Nicola Gess ist Professorin für Neuere deutsche und Allgemeine Literaturwissenschaft an der Universität Basel. Nach einem Studium der Literaturwissenschaft, Musikwissenschaft und Querflöte in Hamburg, Princeton (USA) und Berlin forschte sie an der Humboldt-Universität zu Berlin, der Universität Regensburg und der Freien Universität Berlin und folgte 2010 einem Ruf an die Universität Basel (CH). Prof. Dr. Nicola Gess ist Leiterin des vom Schweizer Nationalfonds geförderten Forschungsprojekts „Halbwahrheiten. Wahrheit, Fiktion und Konspiration im ‚postfaktischen Zeitalter‘“ und Co-Leiterin der ebenfalls vom Nationalfonds geförderten Sinergia-Forschergruppe „The Power of Wonder“. 2021 erschien von ihr bei Matthes & Seitz „Halbwahrheiten. Zur Manipulation von Wirklichkeit.“

Prof. Dr. Georg Mein ist Dekan und Professor für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Luxemburg.

Pressestimmen

Pressestimmen:

„Die ›Halbwahrheiten‹ demonstrieren, wozu eine im Wettbewerb der Disziplinen manchmal für obsolet erklärte Literaturwissenschaft in diesen politisch aufgeheizten Zeiten in der Lage ist.“

Gregor Dotzauer, Der Tagesspiegel

„Selten lud eine literaturwissenschaftliche Begriffsklärung so zur Selbstprüfung ein.“

Gustav Seibt, Süddeutsche Zeitung

„Die Germanistin legt damit ein provokantes Buch vor, das zurecht mit viel Aufmerksamkeit bedacht wurde. Gerade wegen der vielen Fragen, die es aufzuwerfen vermag, sei ihm ein breites Publikum gewünscht.“

Stephan Renker, ProZukunft

„Gess’ anregendes Buch zeigt einleuchtend, wie wichtig es ist, ein kritisches Gespür für erzählerische Strategien und Darstellungsabsichten zu entwickeln. Nur so ist zu verhindern, dass in faktualen Kontexten die Fiktion unhinterfragt bleibt.“

Max Graff, Luxemburger Tageblatt