Rebers muss man mögen

Eine Abrechnung von und mit Andreas Rebers

Von der Presse als komödiantische Urgewalt und verbale Abrissbirne gefeiert, gehört Andreas Rebers mittlerweile zum Einmaleins der deutschen Satiriker und Kabarettisten. Mit seiner provokanten Art beschwört der gebürtige Niedersachse bitterböse Pointen herauf, die so manches Mal haarscharf an juristischer Relevanz vorbeischrammen. Als Reverend Rebers lädt er ein zum Gottesdienst und verkündet die frohe Botschaft des intellektuell-hintersinnigen Kabaretts, entlarvt, ausgerüstet mit Akkordeon und Synthesizer, Wahrgeglaubtes und zerstört in kürzester Zeit und mit beißendem Spott ein ganzes Weltbild.

Mit seiner ungeschlagenen Wandlungsfähigkeit - mal ist er Guru, mal Teilzeit-Vater, mal Despot und mal Revolutionär - gilt er als einer der vielseitigsten deutschen Kabarettisten und glänzt durch Querdenken und große Experimentierfreude.

Seine satirischen Programme sind brillant durchdacht und dennoch hochspontan.

Organisation : neimënster

Crédit photographique: Janine Guldener